SWISSBOOKS

Swissbooks? Swissbooks sind elektronische und gedruckte Bücher aus der Schweiz und über die Schweiz. Von Oliver Bendel und initiiert von Oliver Bendel, der in der Schweiz arbeitet und lebt. Romane, Handyromane, Gedichte (darunter die Handyhaikus) - und, verfasst von einer jungen Luzernerin, der erste Mundarthandyroman der Welt. Und das Sachbuch "Die Rache der Nerds".

Direktflug zur Literatur

Japan-Schweiz
Von griechischer Mythologie bis zu heutigen Handyavataren. Handyhaikus sind Haikus über das Handy und für das Handy.

Mundmodell
Nancy wurde einst "la bouche", der Mund, genannt. Und Maik hat "la mouche" entwickelt, die Drohne. Schweizer Präzision.

Frauenliebe
Eine deutsche Professorin fängt an einer Schweizer Hochschule an und verliebt sich in ihre Studentin.

Mädchenbande
Nelli und Sara sind ziemlich gute Freundinnen. Sie können sich sogar einen gemeinsamen Raubüberfall vorstellen.

St. Galler Blicke
Gedichte über eine Stadt, die immer noch zu den schönsten in Europa gehört. Und über ihre schönen Bewohnerinnen.

Rachegedanken
Ein Buch der Gedanken und Geschichten zur Moral der Informationsgesellschaft und über die Rache der Nerds.

Handyromane

Oliver Bendel verfasst nicht nur klassische Romane, sondern war von 2007 bis 2011 auch einer der wenigen Handyromanautoren in Europa. 2008 brachte der Wiener Verlag Blackbetty (www.mobilebooks.com) die in den Medien viel beachteten Handyromane "Lucy Luder und der Mord im studiVZ" und "Lucy Luder und die Hand des Professors" heraus, Anfang 2009 "lonelyboy18" und "Handygirl - Part I", Ende 2009 "Handygirl - Part II", im Herbst 2010 "Handygirl - Part III". Im Februar 2011 wurde "Lucy Luder und der Schrei des Muezzins" veröffentlicht. In den Medien erschienen ca. 100 Beiträge über Bendels experimentell ausgerichtete Handyliteratur. Im September 2011 kam der erste Mundarthandyroman der Welt heraus, der von Oliver Bendel initiiert und von Rahel Röthlin aus Luzern verfasst wurde ("S'Wundär vo Lozärn").

Lucy Luder (Serie, 2007 - 2011)

Lucy Luder ist eine 20-jährige Jurastudentin in Berlin und hat in ihrer WG im Stadtteil Charlottenburg ein Detektivbüro aufgemacht. Ihre Mitbewohnerinnen Nadine und Tina, ebenfalls Studentinnen, verfolgen ihre Aktivitäten mit Skepsis und Ironie. Lucy löst ihre Fälle immer unkonventionell und nicht immer vollständig. Sie bewegt sich durch ihre dahinrasende Zeit, manchmal langsamer, manchmal schneller als diese. Notebook und Internet sind keine Technologien für sie, sondern Teil ihrer natürlichen Umwelt.

lonelyboy18 (Einzelwerk, 2009)

Lukas ist 18 Jahre alt. Er hat keine Freunde und keine Freundin. Jeden Tag steht er in einer Ecke des Schulhofs. In der gegenüberliegenden Ecke steht die fette Herta. Seine Freundin soll das Gegenteil von ihr sein. Er fängt an zu bloggen, als lonelyboy18, und schreit seine spätpubertäre Sehnsucht in die Welt hinaus. Eines Tages antwortet ein Mädchen, das genau seiner Vorstellung entspricht. Gleichzeitig befreundet er sich mit Herta, diskutiert mit ihr und mit seiner anziehenden Lehrerin über Literatur, setzt sich mit seiner Mutter mit Vergangenheit und Zukunft auseinander. Bis zum überraschenden Ende hat er Entscheidungen getroffen, die sein Leben verändern werden.

Handygirl (Serie, 2009 - 2010)

Handygirl ist ein Avatar und lebt auf dem Handy von Liza. Sie liest die SMS vor und ist eifersüchtig, wenn Liza über ihr Notebook chattet. Liza ist 14 und mit Kathi befreundet. Kathi hat schon einige Erfahrungen mit Jungs gesammelt, Liza ist ein fast unbeschriebenes Blatt. Niemand ahnt, dass Handygirl eines Tages zur Superheldin wird. Am wenigsten Handygirl selbst. Doch eines Tages geschieht es: Als Liza in Gefahr gerät und fürchterliche Angst bekommt, steigt Handygirl aus dem Handy und rettet und tröstet sie. Sie wird eine Superheldin, vor allem aber ein Mensch; und für Augenblicke lebt sie wirklich.

S'Wundär vo Luzärn (Serie, seit 2011)

"Per Zufall erwirbt Eli ein magisches Handy und versucht damit ihr Leben etwas aufzupeppen. Gemeinsam mit ihrem Bruder und ihrem Freund Andie macht sie ihre Schule und Luzern unsicher." (Information in den Online-Katalogen)

Im Jahre 2009 wurde der Mundarthandyroman initiiert. Oliver Bendel suchte eine Autorin bzw. einen Autor für den ersten Handyroman dieser Art. Geplant waren "Stadtromane" für Luzern, Zürich, Bern, Basel und St. Gallen. Eine junge Redakteurin eines altehrwürdigen Schweizer Teenager-Magazins erklärte sich bereit, bei dem Projekt mitzumachen. Man traf sich, besprach den Plot und die weiteren Schritte. Rahel Röthlin, zu diesem Zeitpunkt 18 Jahre alt, verfasste in der Folge selbständig den Roman als ersten Teil einer Serie. Oliver Bendel und ein Mundartkundiger redigierten den Text. "S'Wundär vo Lozärn" kam 2011 heraus. Das Ergebnis war ein Text in Luzerner Dialekt, nicht mit Hilfe von Wörterbüchern entstanden, sondern aus dem Leben der Autorin heraus, und deshalb auch mit Einsprengseln anderer Varianten. Das Schweizer Fernsehen berichtete auf dem Kulturplatz über das Projekt.

Links


Weiterführende Informationen 

Weitere Informationen zu den experimentellen Handyromanen von Oliver Bendel sind über www.oliverbendel.net verfügbar, die Autorenwebsite von Oliver Bendel, sowie über www.handyroman.net.